Lernkultur und variable Vergütung

Lernkultur und variable VergütungInnovative Beratung erfordert auch innovative Erfolgsbewertung. Wir haben uns im Hause DL CON viele Gedanken dazu gemacht, wie wir unsere Mitarbeiter fair und transparent entlohnen können.

Gleichzeitig wollen wir unsere grundsätzliche Einstellung zum Lernen kommunizieren und die einzelnen Mitarbeiter individuell steuern können. Ziemlich hohe Anforderungen an ein Vergütungskonzept, aber wir denken, dass wir auch eine ziemlich attraktive Lösung gefunden haben.

Was ist Erfolg?

Entscheidend bei jeder Art der erfolgsabhängigen Vergütung ist erst einmal die Frage, was konkret als Erfolg angesehen wird. Basis einer jeden Lernkultur muss die Überzeugung sein, dass Lernen bzw. Qualifikation als Ergebnis von Lernprozessen sowie die Verbesserung dieser Lernprozesse der eigentliche Erfolg ist. Umsatz und Gewinn sind lediglich Größen, die aus diesem originären Erfolg resultieren.

Zur Einführung eines solchen Systems bietet sich die Verankerung des ausdrücklichen Lernwillens in einem entsprechenden Vergütungskonzept an. Es ist wegen seines „Belohnungscharakters“ ganz besonders geeignet, die Werte eines Unternehmens zu kommunizieren.

Lernkultur und variable Vergütung

Qualifikation entscheidet über Gehalt

Die Basis der Überlegungen zur Erstellung unseres Konzeptes bildet erst einmal die Ausgangsqualifikation des Mitarbeiters, d.h. das individuell vorhandene Wissen. Dieses Wissen, das man quasi mit der Einstellung des Mitarbeiters einkauft, stellt die Grundlage dieses auf Qualifikationen abgestimmten Entlohungssystems dar, dass aus fixen und variablen Teilen besteht. Es koppelt am Markt erreichbare Stundensätze direkt mit einem Jahresfixgehalt, dass wiederum die Höhe des maximal erreichbaren Bonus bestimmt. Die fixen Vergütungsbestandteile werden gleichmäßig über das Jahr verteilt ausgezahlt, während die variablen Bestandteile am Jahresende in Form einer Einmalzahlung zur Disposition stehen.

Die Ausgangsqualifikation eines neuen Mitarbeiters bestimmt dessen Stunden- bzw. Tagessätze, die am Markt erreichbar sind. Das Jahresfixgehalt wird über einen festgelegten Schlüssel aus dem Stundensatz errechnet. Der Mitarbeiter wird also bei voller Transparenz (markt-)gerecht entlohnt. Hiermit wird deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ausschließlich Qualifikation zu einer Veränderung der finanziellen Situation beitragen kann.

Lernen und Qualifikation

Da Qualifikation das Ergebnis eines Lernprozesses ist, wird Lernen somit indirekt belohnt. Insofern wird jeder Mitarbeiter versuchen, seinen Marktwert zu optimieren. D.h. er hat nicht nur ein ureigenes Interesse an seiner eigenen Fortbildung, sondern er wird darüber hinaus darauf achten, dass sich seine Qualifikation mit den Erfordernissen des Marktes deckt, was wiederum seine Sensibilität in diesem Bereich und damit die Qualität der strategischen Diskussion im Zielvereinbarungsgespräch erhöht.

Individuelle Entlohnung mit fixen und variablen Bestandteilen

Im Jahresfixum sind eine wohldefinierte Mindestanzahl von fakturierbaren Beratungsstunden, Reisezeiten, Freiräume zum Lernen sowie Zeiten für interne Projekte vorgesehen und enthalten. So wird die Lernkultur durch die Ermittlung des Jahresfixums manifestiert und kommuniziert. Die variablen Vergütungsbestandteile sind darüber hinaus dazu geeignet, Mitarbeiter individuell zu steuern, da für jeden Mitarbeiter im jährlich stattfindenden Zielvereinbarungsgespräch individuelle Ziele vereinbart werden, die neben den quantitativen Faktoren die Höhe des Bonus bestimmen.